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Agility

zur Geschichte

Wippe, Ring und Slalom im Agility

Wippe, Ring und Slalom im Agility

Der Begriff Agility kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie : Behändigkeit, Gewandtheit oder Lebendigkeit . Agility ist in Deutschland eine noch recht junge Hundesportart , die wie die meisten Hundesportarten ebenfalls aus England stammt und die erstmalig auf der Crufts Dog Show 1977 als Pausenfüller vorgeführt wurde . Seit Mitte der 90er Jahre wird diese Hundesportart auch in einigen deutschen Hundesportvereinen angeboten.

Ziel im Agility ist es, einen Parcours aus bis zu 20 verschiedenen Hindernissen möglichst fehlerfrei und schnell zu durchlaufen . Bei Turnieren wird in drei Leistungsklassen gestartet . Der Hund wird vom Hundeführer auf Sicht – und /oder Hörzeichen in den Parcour aus verschiedenen Elementen eingewiesen. Dabei ist der Hund ohne Leine und Halsband zu führen.
Der Parcours während eines Turnier wird im Agility für jeden Lauf durch die Leistungsrichter individuell entworfen . Entscheidend für eine erfolgreiche schnelle Bewältigung des Parcours ist die Teamarbeit zwischen Mensch und Hund.

Die Einteilung in drei Größenklassen der Hunde ermöglicht es fast jedem Hund Agility zu betreiben.

 

 

die einzelnen Leistungsklassen

Um die Belastungen der Tiere zu verringern wird in drei Größenklassen gestartet:

  • Small (S) Schulterhöhe, Widerrist kleiner als 35 cm
  • Medium (M) 35 bis 42,99 cm
  • Large (L) ab 43 cm

Um Agility leistungsgerecht durchzuführen wird in 3 Leistungsklassen gestartet, die mit A1 bis A3 bezeichnet werden. Daneben gibt es noch A0 und Senioren.

  • A0 freiwillig
  • A1 die unterste Leistungsklasse, Mindestalter 18 Monate
  • A2 die mittlere
  • A3 die höchste
  • Senioren

AO nimmt eine Sonderstellung ein denn sie ist für Anfänger gedacht . Schon mit 18 Monaten kann ein Hund in A0 starten , da die Hindernisse dabei extra niedrig sind . Es bedarf keiner besonderen Leistung um nach A1 aufzusteigen , daher wird die A0 auch als  freiwillige Leistungsklasse bezeichnet . Der Reifen und der Slalom werden in dieser Klasse aus den genannten Gründen nicht mitbenutzt.

Um von A1 nach A2 und später A3 aufzusteigen benötigt man entweder 3 Nullfehler- Läufe und eine Platzierung unter den ersten 3, oder 5 fehlerfreie Läufe innerhalb der Klasse.

Um die Belastung von älteren Hunden zu verringern und sie trotzdem an Turnieren teilnehmen zu lassen wurde die Seniorenklasse eingeführt. Ab 6 Jahren können Hunde in der Seniorenklasse starten , müssen dies aber nicht. Der Einstieg in die Klasse Senioren lässt sich dann jedoch nicht mehr rückgängig machen. In der Seniorenklasse fallen die Hindernisse Slalom und Reifen weg und die anderen Hindernisse sind niedriger.

Ansprechpartner für Agility ist die Sportfreundin Katrin Luttert

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